Beschreibung
des Hundes
Charakteristik
Akita wird als ein großer, wohlproportionierter Hund von kräftigem Körperbau beschrieben. Die wichtigen Erscheinungszeichen sind aufrechte, relativ kleine Ohren, leicht nach vorne geneigt getragen, eingerollte Rute und ruhiger Charakter. Das Haarkleid ist gerade, mit der dichten und weichen Unterwolle, die zwei Mal im Jahr ausgetauscht wird. Für die typische Farbe werden in Japan Rot mit der weißen Maske, dann gestreift (gestromt) und Weiß (außer Weiß mit „Urachiro“) gehalten. Nach dem Standard ist Akita ein intelligenter Hund, der mit seinem Edelmut und Stolz hervorragt. Es handelt sich um einen sehr stubenreinen Hund, die hygienischen Gewohnheiten sind bei ihm einfacher zu erreichen als bei anderen Hunderassen, weiterer Vorteil ist Absenz vom typischen Hundegeruch. Wer schon Akita besaß, kann bestätigen, dass sein Charakter viel vielfältiger ist. Akita ist absolut treu seiner Familie und gehorsam. Es geht nicht um solchen Hund, den wir zuerst abfüttern und dann vergessen. Ihm muss man ermöglichen, ein Familienmitglied zu werden, er braucht Liebe seiner Besitzer zu spüren. Akita ist ein sehr guter Begleithund. Es ist ein ruhiger, ausgeglichener und mutiger Hund, der einen vollkommenen Schutzinstinkt besitzt. Aber zwei Sachen mögen Akitas gar nicht: einen Besitzer, der sie übertrieben zu Etwas zwingen will, und andere große Hunde (es hängt aber vom Charakter des Tieres ab), die sich ihnen nicht sofort unterordnen. Die Erziehungsmethoden müssen auf der Motivation, der Geduld, der Sanftmut, der Konsequenz und auf der Festigkeit basieren. Heutzutage setzt sich Akita vor allem als ein Familien-, Begleit- und Wachhund durch.
Standard
Standard FCI Nr. 225 vom 16.7.1992
Herkunftsland: Japan
FCI Klassifikation: Die Gruppe 5 (Spitze und Hunde vom Urtyp), Sektion 5 (asiatische Spitze und verwandte Rassen ohne Arbeitsprüfung).
Verwendung: Begleithund.

Erscheinungsbild: Großer, vollproportionierter Hund mit kräftigem Körperbau mit viel Substanz, sekundäre Geschlechtsmerkmale ausgeprägt, unkompliziert, viel Adel und Würde.
Wichtige Proportionen: Das Verhältnis von Widerristhöhe und Körperlänge beträgt 10:11 Der Körper der Hündinnen ist etwas länger.
Charaktereigenschaften: Ruhig, treu, gehorsam und aufnahmefähig.

Kopf: Der Schädel ist im Verhältnis zum Körper gut proportioniert, die Stirn ist breit mit hoher Stirnfurche, ohne Falten. Kräftige Kiefer, gerader Nasenrücken, Nasenschwamm ist groß und schwarz. Bei den Hunden mit weißem Haarkleid ist ein fleischfarbener Naseschwamm zugelassen. Der Fang ist von mittlerer Länge, keilförmig, aber nicht zu spitz. Der Nasenrücken ist gerade, Scherenbiss, die Lefzen sind straff anliegend.

Augen: Verhältnismäßig klein, mandelförmig, nicht zu viel auseinander liegend, nahezu dreieckig, je dunkler, umso besser.
Ohren: Verhältnismäßig klein, kräftig, dreieckig, mit leicht abgerundeter Spitze, mäßig weit auseinandergesetzt, aufrecht und leicht nach vorne geneigt getragen.
Hals: Dick, muskulös, ohne Wamme, in guter Proportion zum Kopf.
Körperbau: Der Rücken gerade und kräftig, die Lenden breit und muskulös, der Brustkasten tief, die Vorbrust gut entwickelt, die Rippen mäßig gewölbt, der Bauch aufgezogen.
Rute: Hoch angesetzt, dick, fest eingerollt über dem Rücken, bei heruntergezogener Rute reicht die Spitze fast bis zum Sprunggelenk.
Brustgliedmaßen: Die Schulter mäßig schräg und gut ausgebildet, Die Unterarm gerade, mit kräftigen Knochen, die Ellbogen dicht am Körper.
Beckengliedmaßen: Gut entwickelt, kräftig, mäßig gewinkelt.
Pfoten: Dick, rund, gut geschlossen, mäßig gewölbt.
Bewegung: Elastisch und kraftvoll (energisch).
Haarkleid: Deckhaar hart und gerade, Unterwolle weich und dicht, am Widerrist und an der Kruppe etwas länger, an der Rute am längsten.
Farbe: Rot, Weiß, gestromt. Alle angeführten Farben außer Weiß müssen „Urachirio“ aufweisen (Urachirio – weißliches Haar seitlich am Fang und an den Backen, an der Unterseite des Kiefers, des Halses, der Brust, des ganzen Körpers, immer mit der weißen Rutespitze).
Größe: Die Größe des Rüden – 67 cm, der Hündin – 61 cm; Toleranz – Abweichung plus minus 3 cm.
Geschichte
Akita Inu gehört zu den ältesten Hunderassen der Welt. Die Nachweise der Zucht können bis in das 15. Jh. zurückverfolgt werden, aber die Skelettfunde beweisen noch ältere Herkunft dieser Rasse. Ähnlich aussehende Hunde gab es in Japan bereits vor ca. 5000 Jahren. Der Name Akita ist abgeleitet von der japanischen Präfektur Akita, die sich im nördlichen Teil der Insel Honshu befindet. Die Rasse stammt wahrscheinlich aus diesem Gebiet.
Das Wort INU bedeutet „Hund“. Keiner anderen Hunderasse werden solche dramatische Vergangenheit und solche kulturelle Bedeutung zugeschrieben wie dem Akita. Auf dem Gebiet Japans war er ein guter Gefährte, Helfer und Freund des Menschen bereits vor tausend Jahren. Im Norden Japans sollte er wahrscheinlich mit dem geheimnisvollen Volk der Ainen erscheinen, das im Osten ganz vereinzelt lebt. Mitglieder dieses Volkes leben heute auf der Insel Hokkaido, in südlichen Gebieten der Kurilen-Insel und auf Sachalin. Diese Jäger und Fischer zusammen mit ihren Hunden waren die ersten Bewohner der japanischen Insel. Die Ehre, die diesem Hund erwiesen wurde, war aus der Legende ausgegangen, nach der die Ainen solche Menschen sind, die aus der Verbindung des Hundes und der Frau stammen.
Akitas wurden bei der Jagd in den Paaren benutzt, um die Bären oder das Schwarzwild im Schach zu halten, bis die Jäger kamen.

Meisten der Aufzeichnungen über die Zucht von Akitas in den adligen und wohlhabenden Familien des feudalen Japans stammt aus dem 17. Jh. Während der Epoche, in der die Geschlechter Tokugawa und Taisho (1603-1925) herrschten, kam es zur selektiven Zucht von Akitas. Der fünfte Schogun Tokugawa Tsunayoshi gab im Jahre 1687 das Gesetz heraus, das den Untertanen befiehl, zu allen Hunden nett und lieb zu sein, weil er selbst gerade im Sternzeichen des Hundes geboren war. Für seine Liebe zu den Hunden nannte man ihn Inu Kubo oder „Hundeschogun“. Tsunayoshi verordnete zugleich, dass jeder Hund mit „o-inu sama“ betitelt werden muss, was „Herr Hund“ heißt. In folgender Epoche wurden Akitas in Hundekämpfen benutzt und vor allem waren sie Gefährte der Samurai. Die Hunde wurden sehr oft in den Hundekämpfen eingesetzt, und deshalb starb die Rasse fast völlig aus. Die Anfrage nach den Kampfhunden wurde durch Kreuzung mit den Hunden der Rasse Tosa Inu und mit den anderen befriedigt, die aber nicht so großen Wert hatten. Die Hundepopulation sank rapide und um Jahre 1900 gab es die typischen Akitas nur in der Umgebung der Stadt Odate in der Provinz Akita. Im Jahre 1908 wurden die Hundekämpfe verboten. Der Bürgermeister der Stadt Odate begann die reine Linie des ursprünglichen japanischen Hundes zu propagieren. Dieser wurde zur Basis des heutigen Akitas. 1927 wurde der Zuchtclub Akita – inu Hozonkai in Odate (AKIHO) begründet. Diese Gesellschaft führt das Buch der Rasse und hat einen entscheidenden Einfluss auf die Gestaltung des Rassenstandards. 1931 erklärte der japanische Kaiser Hirohito den Akita zum Nationaldenkmal und Kulturgut (der Export wurde verboten).

Heutzutage verkörpert Akita in Japan das Symbol der Treue. Seit dem Jahre 1948 steht vor dem Shibuya – Bahnhof ein Bronzendenkmal des Akitas „Hachito“, das an die Liebe und Treue dieses Hundes zu seinem Besitzer erinnert. Hachito gehörte einem Professor, der an der Universität in Tokio vortrug. Jeden Morgen begleitete Hachito den Professor zum Bahnhof und nachmittags holte ihn dort immer ab. Professor Ueno starb im Jahre 1925 an einem Herzinfarkt. Hachito kam aber weitere zehn Tage immer morgens und nachmittags zum Bahnhof und wartete dort auf seinen Besitzer. Am 7.3. 1935 hatte man den Hachito an dem Platz tot gefunden, an dem er so lange geduldig auf den Professor wartete. Weiteres Symbol der Treue dieser Hunde ist Denkmal der 12 Akitas in der Lebensgröße aus Bronze, das in 60. Jahren des 20. Jahrhunderts Kaiser Hirohito in Tokio errichtet ließ. Es ist den mutigen Hunden gewidmet, die im Jahre 1957 die japanische Polarexpedition begleiteten. Ungewöhnlich ungünstige Witterungsbedingungen hatten die Expeditionsmitglieder dazu gezwungen, die Expedition in der Hälfte zu unterbrechen und zurück zu kehren. Am Ort mussten sie Teil der Ausrüstung und 12 Akitas zurücklassen. Drei Jahre später begaben sich wieder auf die Expedition. Als sie am Ort waren, wo sie die Expedition unterbrachen, fanden sie hier ihre 12 Akitas, die sie glücklich grüßten. Um das zu überleben, ernährten sich die Hunde damit, was sie am Ufer des mehr als 100 km entfernten Ozeans erjagt hatten.
Auch trotzdem kehrten sie immer an den Ort zurück, wo sie von den Menschen zurückgelassen wurden. Schließlich nahm alles ein glückliches Ende. Der zweite Weltkrieg bedeutete aber für Zucht der Akitas eine Katastrophe. Da es ein großer Mangel an Lebensmittel herrschte, war die Fütterung der Hunde ein Verbrechen und die Tiere wurden liquidiert. Den Krieg hatten nur einige Hunde überlebt. Die Züchter aus der Stadt Odate waren die entscheidende Antriebskraft beim Durchsetzen der ursprünglichen, historisch belegten Gestalt des Hundes Akita Inu. Sie waren gegen die massenhafte Vermehrung der Mischlinge. Das Wirtschaftswachstum Japans schuf den Raum für die Rettung dieser einzigartigen Hunderasse. In dieser Zeit wurden aber auf den Ausstellungen vor allem die Hunde Kongo go und Kincho go anerkannt.
Die Züchter der Gesellschaft AKIHO warnten vor dem gefährlichen Trend, den diese Mischlinge vorstellten. Robuster, nicht eleganter und kräftiger Körper des Hundes, der mit seiner Farbe dem deutschen Schäferhund ähnlich war, war nicht zulässig. In den USA stieg rapid die Popularität der Linie Dewa, die die Soldaten nach dem Ende des zweiten Weltkrieges mitgebracht hatten. Zum Glück war in den USA auch der ursprüngliche Typ der japanischen Akitas beliebt. In Los Angeles wurde die Zweigstelle der Gesellschaft AKIHO gegründet. Ergebnis dieser unterschiedlichen Zuchtabsichten ist Bildung von zwei unterschiedlichen Typen, sog. „japanischen“ und „amerikanischen“. Die Regelung, die der japanische Club im Jahre 1992 durchsetzte, bedeutete ein Ende für Akitas mit schwarzer Maske, mit robustem Körper und dunkler Farbe. Der Typ „amerikanisch“ wurde in Mexiko im Jahre 1999 nach der Vereinbarung von JKC und FCI als die Einzelrasse unter dem Namen „Großer japanischer Hund“ (GJH) anerkannt. Mit dieser Maßnahe wurde die Zucht der ursprünglichen japanischen Rasse Akita Inu von den Mischlingen des Typs „amerikanisch“ getrennt, der sich im Europa und in anderen Ländern überschnitt. Akita ist Symbol der Gesundheit und des Glücks. Blick an ihn sollte in den Menschen das Gefühl der Harmonie, Wärme, Zärtlichkeit, Schönheit und Eleganz evozieren.
Ernährung
Aufgrund der zahlreichen Fragen der Interessenten und Hundebesitzer haben wir uns entschieden, diesen Beitrag auf unseren Webseiten in einfacher und für alle in verständlicher Form aufzuschreiben. Wir werden uns vor allem auf die Beschreibung der Ernährung der Hunderasse Akita Inu konzentrieren, aber die angeführten Prinzipien gelten mit kleinen Abweichungen allgemein für alle großen Hunderassen. Man muss sich bewusst sein, dass die Ansprüche auf die Ernährung vor allem im ersten Lebensjahr erhöht sind. Falls etwas in dieser Zeit vernachlässigt wird, kann man es später meistens nur schwer gut machen. Damit bei den Welpen die Entwicklung des Skelettaufbaus, der Muskulatur und den anderen wichtigen Organen richtig ist, muss die Fütterung an alle wichtigen Elemente (Proteinen, Fette, Vitamine, Minerale, Spurelemente, Aminosäuren usw.) reich sein. Sehr wichtig ist ihr Inhalt und ihr gegenseitiges Verhältnis. Die ersten zwei Monate, wenn die Welpen beim Züchter sind, stillt sie ihre Mutter mit der Muttermilch. Deshalb ist sehr wichtig auch die Ernährung der Mutter, bei der richtigen Ernährung beinhaltet die Muttermilch alle wichtigen Stoffe, die für Entwicklung der Welpen von großer Bedeutung sind. Die Muttermilch gibt den Welpen auch die nötigen Abwehrstoffe, die bei der Bildung des Immunsystems helfen. Nach der Anzahl der Welpen kann man sie auch mit dem Ersatz der Muttermilch seit der 4. – 5. Lebenswoche nachfüttern. Später kann man auch geeignetes Trockenfutter (für Welpen, mit entsprechender Zusammensetzung) mit kleiner Menge Brühe ohne Salz und Pfeffer, in der das Trockenfutter weich wird, verabreichen.
Seit der 9. Lebenswoche, wann die Welpen zu den neuen Besitzern kommen, füttert man sie 4x – 5x am Tag in den regelmäßigen Intervallen nur mit dem Trockenfutter, das um kleine Menge Fleisch – am besten ist das Hühnerfleisch – und Brühe bereichert werden kann. Es ist nicht nötig, irgendwelche Zusätze zum Trockenfutter beizugeben. Mit den Zusätzen kann man die eintönige Nahrung nur beleben, aber das gute Trockenfutter bietet dem Hund alle wichtigen Stoffe. Das Füttern mit dem Trockenfutter kann nach einiger Zeit dazu führen, dass ihr Hund dieses Trockenfutter abzulehnen beginnt. Es hängt aber von dem konkreten Tier ab. Das Fleisch verabreicht man nur in kleiner Menge, um das Verhältnis von Calcium und Phosphor einzuhalten, das bei den großen Hunderassen von großer Bedeutung ist. Die Qualität des Trockenfutters ist sehr wichtig, vor allem das super Premium und Premium – Trockenfutter stellen die Komplettnahrung mit allen wichtigen Stoffen im wissenschaftlich errechneten Verhältnis und in der richtigen Menge vor. Dieses Trockenfutter zeichnet sich durch sehr gute Verdaulichkeit bei den Hunden. Durch das Verabreichen dieser Nahrung versichern sie die richtige Entwicklung des Welpen in allen seinen Entwicklungsphasen. Heute wird das Trockenfutter nach der Große der Hunderasse angeboten.
Für Akita ist das Trockenfutter für große Rassen (Large Breed) geeignet. Man sollte das Trockenfutter aber auch um Obst, Gemüse, Kinderbiskuit, Quark, Joghurt, Käse usw. bereichern. Im keinen Fall geben sie dem Hund die Reste vom Tisch. Wenn sich beim Welpen die Ohren zu heben beginnen, wenn die Zähne wachsen, was mit dem heftigen Wachstum der Knochen, Muskeln und selbstverständlich mit der Entwicklung der Organe verbunden ist, kann ein Calciumsdefizit entstehen. Wir appellieren aber ganz ausdrücklich darauf, dass sie das Verabreichen des Calciums in die Nahrung mit dem Tierarzt lieber konsultieren sollten. Aufgrund der Untersuchung bestimmt er, ob es überhaupt nötig ist.
Der Körper des Hundes kann das kurzfristige Calciumdefizit gut überstanden, aber wenn ein Gegenteil der Fall ist, kann es zu den gesundheitlichen Beschwerden führen. Das Verhältnis des Calciums und Phosphors ist in der Nahrung sehr wichtig. Wenn diese Phase im Leben des Hundes gut überstanden ist, treten diese Probleme im weiteren Leben des Hundes nicht mehr auf. Wichtig ist aber das Trockenfutter von hoher Qualität. Mit dem zunehmenden Alter des Hundes senkt natürlich Menge der Fütterungen am Tag. Seit dem 13. – 14. Monat kann man dem Hund das Trockenfutter für erwachsene Hunde (Adult) verabreichen, wobei bei der Fütterung das Trockenfutter den größten Anteil haben muss.
Wir möchten noch auf eine Tatsache hinweisen: das Futter für Akita darf keine Soja beinhalten! Akita reagiert auf Soja sehr allergisch und die entstandenen Allergien, die sich mit Hautproblemen auswirken, brauchen sehr lange Behandlung, die für den Hund sehr unangenehm ist. Wir empfehlen nicht, den Hund mit dem Hypermarkttrockenfutter zu füttern. Diese beinhalten verschieden Abfallprodukte wie Fette, Sojamehl, Weizengrane…, um niedrigere Produktionskosten zu erreichen. Die Premium und super Premium Trockenfutter, wie z.B. Best Choice, K 9, Bosch, Akana und andere sind qualitätsgerecht und für Akita geeignet.
Auf der Packung muss die Absenz der Soja deklariert werden. Akita hat keinen großen Anspruch auf die Menge der Nahrung, aber aus den oben angeführten Gründen sollte diese Hunderasse mit qualitätsgerechtem Trockenfutter gefüttert werden.
*Die wichtigsten Inhaltsstoffe in der Hundenahrung *
Proteine: Sie dienen als Baustoff im Körper. Deshalb ist das Verhältnis der Proteine in der Nahrung so wichtig. Sehr bedeutend ist vor allem ihre Ausnutzbarkeit im Körper.
Fette: Dienen als Energieträger. Bei den Fetten sind für die Ausnutzbarkeit des Futters vom Tier die Fettsäure und ihre Zusammensetzung entscheidend.
Kohlenhydrate: Sie bringen Energie, die bei der kurzfristigen Anstrengung des Hundes von großer Bedeutung ist.
Ballaststoffe: Es handelt sich um den Anteil der Ballaststoffe im Futter. Die Ballaststoffe haben große Bedeutung bei der Verdauung der Nahrung, also sie beeinflussen die Verdaubarkeit des Futters.
Vitamine: Ohne Vitamine funktioniert bei dem Stoffwechsel gar nichts. Jedes Vitamin hat seine spezielle Aufgabe im Körper. Deshalb ist sehr wichtig, dass jedes Vitamin in der richtigen Menge im Futter enthalten ist.
Mineralstoffe und Spurenelemente: Sie sind ein wichtiger Bestandteil des Skeletts und des Bewegungsapparats.
Erziehung
Erziehung der Hunderasse Akita verlangt große Konsequenz. Außerdem braucht Akita einen liebesvollen und geduldigen Besitzer. Bemühen sie sich nicht, ihren Akita zu Etwas zwingen. Wenn Akita viel gezwungen wird, kann er immer hartnäckiger werden. Wenn sie geduldig, freundlich und entsprechend streng (falls es überhaupt nötig ist) werden, erreichen sie, dass ihr Hund ihre Befehle befolgt. Akita befolgt froh die Befehle des Besitzers, auch wenn nicht immer auf das erste Mal. Es handelt sich um einen sehr aufnahmenfähigen, intelligenten und selbständig denkenden Hund. Deshalb ist während des ersten Lebensjahrs sehr wichtig, dass seine Erziehung und Sozialisation auf eine geeignete Weise verläuft. Die Grundgewohnheiten gewinnt der junge Hund ziemlich früh. In der 6. – 7. Woche sollte man mit der Erziehung schrittweise beginnen. Sozialisation und Erziehung sollte ungefähr bis 7. – 8. Lebensmonat des Hundes verlaufen. In dieser Zeit muss man dem Hund Kontakt mit anderen Menschen, Hunden ermöglichen, man sollte frequentierte Orte besuchen, um einen zuverlässigen und sozialisierten Hund zu erziehen. Falls diese Prinzipien nicht eingehalten werden, können ernsthafte Fehler in der Erziehung entstehen. Was Akita im ersten Lebensjahr lernt, das vergisst er nie. Da er in Kontakt mit fremden Menschen kommt, ist er ein guter Wachhund. Deshalb sollte er in seinem ersten Lebensjahr ständig mit anderen Menschen in Kontakt kommen. Wie schon gesagt wurde, denkt Akita ganz selbständig und er kann schnell die Situation beurteilen und nachdem handeln. Obwohl Akita ein „hartnäckiger” Hund ist, bei richtiger Führung ist er sehr gehorsam und aufnahmefähig. Er ist fähig, alle Befehle genau zu befolgen. Man sollte auch den weiteren wichtigen Punkt der Erziehung beachten. Man muss dem Hund seine Stellung im menschlichen „Rudel“ einschärfen. Der Besitzer ist immer der Rudelführer (Alfa), die Familie ist Beta und erst auf dem dritten Platz ist der Hund. In diesem Punkt ist es nötig, konsequent zu bleiben. Falls dieser Punkt vernachlässigt wird, kann man später auf den Widerstand des Hundes stoßen (es hängt aber auch vom Charakter des Tieres ab). Wenn es nötig ist, kann folgende effektive Erziehungsmethode benutzt werden. Halten sie den Hund an der Nackenhaut gut fest, schütteln sie mit ihm und sagen sie ausdrücklich „Nein“ oder „Pfui“. Wenn es nichts bringt, kippen sie den Hund in die unterworfene Position auf den Rücken um und mit den Fingern versuchen sie den Biss wieder mit ausdrücklichen „Nein“ nachzuahmen. Im keinen Fall benutzen sie als Erziehungsmethode den Handschlag oder Schlag mit anderem Gegendstand. Es möchte die Angst vor der Hand hervorrufen. Mit erster Methode erzielen sie den Respekt (nicht die Angst) und stärken ihre Stellung in der Hierarchie des Rudels. Diese Erziehungsmethode gilt auch für andere Hunderasse, Akita Inu hat aber großen Vorteil, der in der Beständigkeit in der Rudelhierarchie besteht. Der Besitzer, der konsequent ist, der sich seinem Hund widmet, der Erfahrungen hat, oder befolgt die Ratschläge der Züchter, muss das spezielle kynologische Ausbildungszentrum nicht besuchen. Andererseits kann es auch ein Vorteil sein, weil hier der Hund mit anderen Hunderassen und Menschen im Kontakt ist. Wir möchten aber darauf hinweisen, dass das Ausbildungszentrum gut ausgewählt werden muss. Hier muss man mit dieser Rasse Erfahrungen haben, sonst konnte es schlimme Folgen haben. Wenn es Probleme gibt, kontaktieren sie lieber den erfahrenen Züchter, oder suchen sie Hilfe eines Kynologen aus. Beim Kontakt mit anderen Hunden sollte man vorsichtig sein, weil Akita ein sehr dominanter Hund (es hängt auch vom Charakter des Tieres ab) ist und muss nicht immer gegenüber manchen Spielarten oder der dominanten Verhaltensart der Hunden tolerant sein. Man sollte den Hund daran gewöhnen, dass der Besitzer und andere Familienmitglieder in seinen Fressnapf mit dem Futter hineingreifen dürfen (füttern sie ihn manchmal von der Hand). Man sollte damit so früh wie möglich beginnen, damit sich der Hund daran gut gewöhnen kann. Auch durch diese Erziehungsmethode festigen sie sich ihre Stellung, der Hund respektiert sie und nimmt eine unterworfene Position ein. In der Rudelhierarchie müssen als erste die führenden Hunde gefüttert werden und auf diese Weise stärken sie beim Hund das Bewusstsein über ihre Überordnung. Ein gut erzogener Hund muss sich vom Besitzer die Leckerlie oder beliebtes Spielzeug nehmen lassen, ohne zu knurren. Im Grund genommen, kann man sagen, dass Akita Inu keine spezielle oder andere Erziehung wie die anderen Hunderassen braucht, Unterschied besteht nur in der Einstellung des Besitzers zum Hund. Die Erziehung darf nicht auf der übertriebenen Dressur basieren. Es ist sehr wichtig, dass der Besitzer seinen Hund liebt und der Hund muss es auch spüren. Wenn der Hund die Befehle gut befolgt, sollte man ihn loben und belohnen. Man kann ruhig behaupten, dass gut erzogener Akita ein einzigartiger, freundlicher, zuverlässiger, gehorsamer und vom Besitzer abhängiger Hund ist. Diese Hunderasse ist ein hervorragender Begleithund des Menschen schon Jahrzehnte und stammt aus ganz anderer Kultur und Mentalität. Wir sollten diese Erbschaft respektieren und schätzen. Dann ist es auch viel einfacher, dass Akita uns respektieren wird.
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